Was ist die NØK?

Die NØK ist Mannheims internationale Nachtkulturkonferenz, ausgerichtet von der Kulturellen Stadtentwicklung Mannheim / NEXT Mannheim in Kooperation mit EventKultur Rhein-Neckar.
In ihrer ersten Ausgabe 2019 diskutierten nationale und internationale Gäste in spannenden Panels und Keynotes zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen moderner (Live-) Club-Kultur, zur Bedeutung der Nacht in unserer heutigen Gesellschaft und dem damit verbundenen „Global Night Mayor Movement“ sowie über die Rolle der Kultur bei Stadtentwicklungsprozessen wie der BUGA23. Weitere Themenfelder der Konferenz waren Mobilität, Placemaking und Sicherheit im öffentlichen Raum.

Auch in diesem Jahr wird es wieder spannende Panels und Vorträge zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Live/Club- und Nachtkultur geben. Zusammen mit internationalen Expert*innen möchten wir erneut einen Blick über den Tellerrand wagen und über neuste Lösungen für ein sicheres, inklusives und nachhaltiges Nachtleben diskutieren.
Aufgrund der anhaltenden Pandemie wird die diesjährige NØK rein digital stattfinden und wir möchten wieder mit Euch zusammen diskutieren, wie wir das Nachtleben nachhaltiger und sicherer gestalten können.

Anmeldung

Programm

Panel 1:

Mehr Freiflächen für (Sub-)Kultur

Panel discussion [GER] | 10:00 a.m (German time)

Die Corona-Pandemie hat das Nachtleben schwer getroffen. Geschlossene Musikspielstätten, ausfallende Konzerte und Festivals haben dafür gesorgt, dass sich junge Menschen vermehrt im öffentlichen Raum aufhalten. Dies hat deutschlandweit zu Spannungen und teilweise auch Ausschreitungen geführt. Immer wieder kam die Forderung nach Freiräumen für junge Menschen auf. Nun möchten wir diskutieren, wie solche Freiräume geschaffen und ausgebaut werden können und welche erfolgreichen Projekte dies bereits umgesetzt haben.

Panel 2:

Creative Placemaking after Dark

Panel discussion [ENG] | 01:30 p.m (German time)

Tag und Nacht nehmen wir als unterschiedliche Orte wahr. Im Großen und Ganzen haben die moderne Stadtplanung und die Politik die Möglichkeit verpasst, einladende und sichere Aufenthaltsorte für die Nachtkultur zu gestalten. In diesem Panel beleuchten wir die Probleme des Themas “Sicherheit”. Wir stellen die Frage: Was wäre, wenn die nächtliche Beleuchtung zu einer erhöhten Fußgängerfreundlichkeit, einem höheren Sicherheitsgefühl für Frauen/FLINTA* und einer verbesserten Wirtschaftlichkeit der Nachtökonomie führt?

Die Integration von Licht in die Straßengestaltung ist ein praktischer Lösungsansatz. Jedoch müssen Anwohnende, Arbeitnehmer*innen, Besuchende und vor allem marginalisierte Gruppen befragt werden, um herauszufinden, welche Gestaltungsmaßnahmen zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl bei Nacht führen. Die aus der Befragung gewonnen Informationen, führen zu einer besseren und inklusiveren Straßengestaltung.

Sie lernen etwas über Kontroversen und Trends von Beleuchtung, wie z.B. mehr Licht vs. weniger Licht in Bezug auf Wahrnehmung und Energieeinsparung, Lichteinfall und Lichtverschmutzung, sowie dem Naturschutz durch das Abschalten von Beleuchtung.

Zusammen mit Geowissenschaftlern, Sicherheit-, Nachtkultur- und Lichtexpert*innen möchten wir darüber diskutieren, wie kreative Beleuchtung, Bürger*innenbeteiligung und digitale Steuerung zu sicheren Aufenthaltsorten, Straßen und Wege bei Nacht führen.

Panel 3:

Clubs as cultural places:
What are the possibilities?

Panel discussion [GER] | 10 a.m (German time)

Gemeinsam mit Expert*innen aus den Bereichen Kultur und Bauen sowie Clubvertreter*innen wollen wir u.a. folgende Fragestellungen diskutieren:
Wie ist der aktuelle Stand bei der Anerkennung von Clubs als Kulturstätten? Wie gestaltet sich die Entwicklung in Bezug auf den Lärmschutz?
Welche Auswirkungen hat die Anerkennung als Kulturorte für Betreiber*innen?
Welche Auswirkungen hat die Anerkennung als Kulturorte für die Entwicklung von Quartieren? Welche Lösungen braucht es im Lärmschutz?  

Panel 4:

Nightlife & Sustainability

Panel discussion [ENG] | 01:30 p.m (German time)

Der durch Menschen beschleunigte Klimawandel und die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich werden höchstwahrscheinlich in Zukunft zu vermehrten sozialen Spannungen führen.

Das Nachtleben ist nicht gerade für seinen kleinen ökologischen Fußabdruck bekannt, sondern vielmehr für das Vermögen, Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten zusammen zu bringen. Die Umwandlung von Nachtclubs, Live-Veranstaltungsorten und Festivals zu nachhaltigeren Orten ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Menschen mit geringem Einkommen werden durch die dadurch steigenden Preise vom Nachtleben ausgeschlossen.

Zusammen mit Clubbetreibenden, Musik-, Sozial- und Nachhaltigkeitsverbänden möchten wir darüber diskutieren, wie wir das Nachtleben grüner und dabei gleichzeitig zugänglich für alle Menschen gestalten können.

Speaker

Panel 1:

Mehr Freiflächen für (Sub-)Kultur
Stephanie Haury
Simon Schnetzer
Julia von Wild
Christopher Weselek

Panel 2:

Creative Placemaking after Dark
Elisabeth Enhus
Andreas Jechow
Amy Lamé
Leni Schwendinger
Don Slater

Panel 3:

Clubs als Kulturstätten: Welche Chancen ergeben sich?
Thore Debor
Ralf Eisenhauer
Theresa Kern

Panel 4:

Nightlife & Sustainability
Giacomo Botta
Sacha Lord
Konstanze Meyer

Moderation

Anna Blaich
Robert Gaa
Dr. Matthias Rauch
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Anna Blaich

Vice Chair EventKultur Rhein-Neckar e.V.

Panel 3:
Clubs als Kulturstätten:
Welche Chancen ergeben sich?

Anna Blaich, M.A., hat Musikbusiness an der Popakademie Baden-Württemberg (Mannheim) und Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Institut KMM (Hamburg) studiert. Nach verschiedenen Positionen in der Musikbranche war sie als Projektmanagerin Export bei der Initiative Musik u.a. für den deutschen Gemeinschaftsauftritt Germany @ SXSW 2018 (German Haus & German Pavilion) in Austin, Texas, sowie für die deutsche Beteiligung im Bereich Musikexport im Rahmen des EU-Programms „Music Moves Europe“ verantwortlich. Seit 2018 ist sie als Projektmanagerin in der Kulturellen Stadtentwicklung bei NEXT Mannheim tätig, wo sie Projekte an der Schnittstelle von Kultur- und Kreativwirtschaft und Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Innovation entwickelt und als Projektleiterin die Nutzungskonzeption der Multihalle Mannheim betreut. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Bundesstiftung LiveKultur und im Vorstand des Eventkultur Rhein-Neckar sowie der IG Clubkultur Baden-Württemberg tätig, dazu ist sie Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft.

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Giacomo Botta

Researcher of Urban Studies at University of Helsinki

Panel 4:
Nightlife & Sustainability

Giacomo ist derzeit Forscher an der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie der Universität Helsinki und Mitglied von Urbaria, dem Helsinki Institute of Urban and Regional Studies. Er hat die Beziehung zwischen Musik und Urbanisierung sowie die nächtliche Wirtschaft in einem interdisziplinären Ansatz umfassend erforscht. Er ist Herausgeber von Nocturnes: Popular Music and the Night (mit Geoff Stahl, Plagrave 2018) und Autor der Monografie Deindustrialisation and Popular Music (Rowman 2020).

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Thore Debor

Clubkombinat / LiveKomm / clubsAREculture

Panel 3:
Clubs als Kulturstätten:
Welche Chancen ergeben sich?

Thore Debor übt seit 2012 die Geschäftsführung des Clubkombinat Hamburg e.V. aus. Zuvor initiierte er das non-profit lunaticOpen-Air Festival und lehrte an der Leuphana Universität Lüneburg neun Jahre Projektmanagement in der Festival-Organisation. Seit der Gründung des Musikclubs Salon Hansen in Lüneburg im Jahr 2010 war er bis Ende 2018 als Mitgesellschafter für den Clubbetrieb mitverantwortlich. Seit 2018 ist er Sprecher der LiveKomm AG Kulturraumschutz.

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Ralf Eisenhauer

Bürgermeister für Bauen, Planung, Verkehr und Sport in Mannheim

Panel 3:
Clubs als Kulturstätten:
Welche Chancen ergeben sich?

Ralf Eisenhauer wurde am 2. Februar 1969 in Mannheim geboren, besuchte hier in der Neckarstadt-West die Grundschule und machte 1988 am Ludwig-Frank-Gymnasium sein Abitur. Nach dem Geologie-Studium an der Universität Heidelberg war er als Gutachter und Bauleiter für Altlastsanierung und Rückbau tätig. Nach einem BWL-Aufbaustudium an der FH Ludwigshafen war er zwölf Jahre Projektleiter für Umwelttechnik bei einem internationalen Baukonzern mit Sitz in Frankfurt am Main. Seit 2012 war er bei der städtischen Entwicklungsgesellschaft MWSP verantwortlich für das Bau- und Projektmanagement auf den ehemaligen US-Liegenschaften in Mannheim. Am 3. November 2020 wählte der Mannheimer Gemeinderat Ralf Eisenhauer zum neuen Bürgermeister für das Dezernat IV. Die achtjährige Amtszeit begann am 1. Januar 2021.

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Elisabeth Enhus

Professor of Criminology at Vrije Universiteit Brussel (VUB)

Panel 2:
Creative Placemaking after Dark

Els Enhus war Professorin für Kriminologie am Institut für Kriminologie der Vrije Universiteit Brussel (VUB). Seit September 2018 ist sie emeritierte Professorin für Kriminologie. Els unterrichtet "Kriminologische Begegnungen" und "Crime and the City" (Master Kriminologie und Master Urban Studies). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Rolle und die Auswirkungen von Diskursen in der sozialen Konstruktion von Sicherheit und Kriminalität und die offizielle Reaktion, Sicherheitsfragen (z. B. Kriminalitätsstatistiken, Angst vor Kriminalität, behördenübergreifender Ansatz, Prävention, Cyberkriminalität, neue Entwicklungen in der Kriminologie), polizeiliche Fragen (tägliche Arbeit, Kultur, Struktur) und die Beziehung zwischen der Stadt und der Kriminalität (öffentliche Räume, Nachbarschaften, Jugendbanden)

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Robert Gaa

Night Mayor Mannheim

Panel 1:
Mehr Freiflächen für (Sub-)Kultur

Panel 4:
Nightlife & Sustainability

Robert Gaa hat einige Umwege genommen, bis er schließlich der zweite Night Mayor von Mannheim wurde und somit auch in beruflicher Sicht im kulturellen Sektor landete. Sein beruflicher Weg startete in Wiesloch mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Karlsruhe, verschlug es ihn dann nach Mannheim, um im benachbarten Weinheim eine Fortbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker zu absolvieren. Für die nächsten drei Jahre Arbeitete er Europaweit als Servicetechniker. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich stark in dem Mannheimer Kunst- und Kulturverein peer23, wodurch auch sein innerer Wunsch wuchs, das kulturelle Leben in Mannheim nicht nur in seiner freien Zeit mitzugestalten, sondern auch beruflich Spuren zu hinterlassen. Zusätzlich ist er noch als DJ und Veranstalter aktiv.

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Stephanie Haury

Projektleiterin Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Panel 1:
Mehr Freiflächen für (Sub-)Kultur

Stephanie Haury studierte Architektur und Stadtplanung in Karlsruhe (KIT) und Barcelona. Sie arbeitet als Stadtforscherin und Projektleiterin im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn mit den Schwerpunkten Grün in der Stadt, Bürgerengagement und gemeinwohlorientierte Ansätze in der Stadtentwicklung.

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Andreas Jechow

Researcher on light pollution at IGB Berlin

Panel 2:
Creative Placemaking after Dark

Andreas Jechow ist ein interdisziplinärer Physiker mit einem breiten Fachwissen im Bereich der Photonik, der Wissenschaft des Lichts und der Bildgebung. Er promovierte in Photonik und Laserphysik an der Universität Potsdam, Deutschland. Im Rahmen eines Postdoc-Aufenthalts in Australien bildete er den "Schatten eines Atoms" ab und arbeitete anschließend in der Quantenmikroskopie.

Seit 2015 wendet Andreas sein Wissen über Licht und Bildgebung in den Umweltwissenschaften an, wo er am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) an Lichtverschmutzung und optischer Fernerkundung von Binnengewässern arbeitet. Sein Hauptforschungsinteresse gilt der Messung und Bewertung der Auswirkungen der ökologischen Lichtverschmutzung. Derzeit koordiniert er ein Projekt zur Minimierung der Auswirkungen von Beleuchtung auf wichtige Arten (Fledermäuse und Insekten) in Naturschutzgebieten in Süddeutschland (NaturLicht-Projekt).

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Amy Lamé

Night Czar London

Panel 2:
Creative Placemaking after Dark

Amy hat eine lange und erfolgreiche Erfolgsbilanz als Führungskraft und Mitarbeiterin in der Kultur- und Kreativbranche. Sie ist Mitbegründerin des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Kunstunternehmens und der Clubnacht Duckie und Mitbegründerin von RVT Future, einer freiwilligen LGBT+-Community-Gruppe, die sich für den Erhalt der legendären Royal Vauxhall Tavern einsetzt.

Von 2010 bis 2011 war sie Bürgermeisterin von Camden und verbrachte ihr Jahr damit, die Geschichte, Kultur der Live-Musik und des Nachtlebens im Stadtbezirk hervorzuheben. Amy ist im Fernsehen, in der Presse und im Radio eine bekannte Größe. Sie war ein Jahrzehnt lang Moderatorin bei BBC Radio London und moderiert jetzt sonntagnachmittags auf BBC6 Music.

Ihr erstes Buch, From Prejudice to Pride: A History of the LGBT+ Movement - das erste LGBT+-Geschichtsbuch für Kinder - wurde im Juni 2017 von Hachette veröffentlicht.

2018 wurde Amy die Ehrendoktorwürde der University of East London (UEL) verliehen und sie wurde zur Honorarprofessorin am University College London (UCL) ernannt.  Ursprünglich aus New Jersey stammend, ist Amy seit über 25 Jahren eine stolze Londonerin. Seit 2016 ist sie Londons erste Night Czar.

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Sacha Lord

Nighttime Economy Advisor for Greater Manchester

Panel 4:
Nightlife & Sustainability

Aufgewachsen im Großraum Manchester, ist Sacha seit über 25 Jahren in der Musikbranche tätig.

Nach einer Reihe erfolgreicher Veranstaltungen im Hacienda rief Sacha 2006 die The Warehouse Project Clubnächte ins Leben, auf die 2010 das Parklife folgte. Heute ist Parklife Europas größtes Großstadtfestival und beschäftigt jedes Jahr über 4.500 Mitarbeiter. Zusammen brachten The Warehouse Project und Parklife im Jahr 2019 20,9 Millionen Pfund in das Wirtschaftsvolumen des Großraums Manchester.

Im Jahr 2018 wurde Sacha von Bürgermeister Andy Burnham zum Night Time Economy Advisor für Greater Manchester (UK) ernannt. In dieser Funktion hat Sacha eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, des Verkehrs und der kulturellen Vielfalt in der Region angekündigt und setzte während der Coronavirus-Pandemie seine Stimme für das Nachtleben ein.

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Konstanze Meyer

Clubtopia

Panel 4:
Nightlife & Sustainability

Konstanze Meyer ist Leiterin von Clubtopia, einem Projekt für eine grüne Clubkultur. Das Projekt von BUND Berlin, clubliebe e.V. und Clubcommission Berlin setzt sich für einen nachhaltigen und klimafreundlichen Wandel in der Berliner Clubszene ein. Das Projekt vernetzt Experten aus den Bereichen Nachtleben und Nachhaltigkeit und motiviert sie zu konkretem klimafreundlichem Handeln im Club- und Veranstaltungsbetrieb.

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Dr. Matthias Rauch

Cultural Innovation Officer

Panel 2:
Creative Placemaking after Dark

Panel 4:
Nightlife & Sustainability

Dr. Matthias Rauch studierte Amerikanistik, Betriebswirtschaftslehre und Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim. 2007-2010 Promotionsstipendiat im Promotionskolleg “Formations of the Global” an der Universität Mannheim und im Jahr 2010 “Visiting Research Fellow” an der York University, Toronto. Lehraufträge u.a. an der Universität Mannheim, der SRH Hochschule Heidelberg & der Popakademie Baden-Württemberg. Seit über 20 Jahren freier Autor für Print- und Online-Medien. Weitere berufliche Stationen zunächst als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region dann Leiter des Clustermanagement Musikwirtschaft. Seit 2017 Leiter der Kulturellen Stadtentwicklung Mannheim. Seit 2020 Leiter des Bereichs „Kulturelle Stadtentwicklung & Kultur- und Kreativwirtschaft “ bei NEXT Mannheim. Von 2014 – 2018 2. Vorsitzender der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung  (GMM) e.V. Seit 2020 Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Matthias Rauch initiierte und konzeptionierte die erste Nachtbürgermeister-Position Deutschlands für die Stadt Mannheim. Er ist ein gefragter Keynote-Speaker zu den Themen kulturelle und urbane Innovation, kulturelle Stadtentwicklung sowie Kreativität und Kultur- und Kreativwirtschaft.

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Simon Schnetzer

Jugendforscher

Panel 1:
Mehr Freiflächen für (Sub-)Kultur

Generation Y, Generation Z, Generation Alpha. Simon Schnetzer zählt zu Europas führenden Jugendforschern und ist Experte für junge Generationen und Generationenmiteinander. Seit 2010 erforscht der Autor der Studie „Junge Deutsche“ den Einfluss von Digitalisierung auf die Lebens- und Arbeitswelt von morgen, um Zukunft durch Beteiligung attraktiver zu gestalten.

Als Speaker begeistert Simon Schnetzer sein Publikum mit überraschenden Erkenntnissen, wegweisenden Storys und cleveren Simulationen. In seinen Vorträgen über die Generation Y, Z & Alpha sorgt er für Aha-Erlebnisse und zeigt auf, wie durch Beteiligung Lösungen für die Zukunft entstehen und sich ein motivierendes Generationenmiteinander ausbreitet. Simon Schnetzer arbeitet mit kreativen Beteiligungsformaten wie Die Zukunftsgestalter oder Innovationssprints, um die Wirkung seiner Vorträge zu steigern.

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Leni Schwendinger

Urban lighting and nightime designer, International Nighttime Design Initiative (NTD)

Panel 2:
Creative Placemaking after Dark

Leni Schwendinger ist preisgekrönte Autorität in Fragen der Stadtbeleuchtung und verfügt über weltweite Erfahrung bei der Gestaltung beleuchteter Umgebungen. Diese Arbeit wird durch Lenis öffentliche Vorträge und Visionen weitergegeben, darunter das Programm "NightSeeing™, Navigate Your Luminous City". Ihre Projekte sind an Orten wie Parks, U-Bahnen und Brücken zu sehen.  Sie leitet die International Nighttime Design Initiative, um einen interdisziplinären Berufsstand für die Umgestaltung von Stadtvierteln nach Einbruch der Dunkelheit zu etablieren. Zu den Projekten der Initiative gehören intelligente Beleuchtungsrichtlinien für den Staat New York und die Beratung des Think-Tanks New Urban Mobility.  Leni ist Gastwissenschaftlerin an der London School of Economics und hat Stipendien beim NYC Design Trust for Public Space und dem Urban Design Forum.

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Don Slater

Co-director Configuring Light/ Staging the Social research group

Panel 2:
Creative Placemaking after Dark

Don Slater ist Dozent für Soziologie an der London School of Economics und Co-Direktor der Forschungsgruppe Configuring Light. Configuring Light konzentriert sich auf Licht und Beleuchtung als Kernelemente des städtischen Gefüges und zielt darauf ab, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Sozialforschung, Beleuchtungsdesign und Stadtplanung zu fördern, insbesondere im Bereich des öffentlichen Raums und der Infrastruktur. Davor arbeitete Slater viele Jahre lang in den Bereichen Informationstechnologie, Medien und digitale Kultur in Entwicklungsländern, darunter Südasien, Westafrika und Lateinamerika, mit Projekten für die UNESCO und DFID.

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Julia von Wild

Clubverstärker Bremen e.V.

Panel 1:
Mehr Freiflächen für (Sub-)Kultur

Julia von Wild ist freie Kulturschaffende und Aktivistin für Pop- und Clubkultur in Bremen und stellvertretende Vorsitzende der LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.).

Sie hat den Verein Musikszene Bremen maßgeblich mitaufgebaut und war Gründungsmitglied und Vorständin des Clubverstärker Bremen. Hier hat sie unter anderem das upStage! Festival konzeptioniert, das sich voll und ganz der Zukunft der Clubkultur widmet. Außerdem ist sie künstlerische Leitung der internationalen Straßentheaterfestivals tête-à-tête in Rastatt und ParkPerplex in Norderstedt und betreibt das Büro für kulturelle Dienstleistungen zweifellos.net. Zur Zeit ist sie gemeinsam mit der Projektgruppe Cesam58 verantwortlich für das Projekt BonusTrack im Rahmen des Bremer Aktionsprogramms Innenstadt.

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Christopher Weselek

Polizeipräsidium Mannheim

Panel 1:
Mehr Freiflächen für (Sub-)Kultur

Christopher Weselek ist dreifacher Familienvater, wohnt in Heidelberg und startete 2003 bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Bis 2007 absolvierte Weselek seine Ausbildung und sein Studium zum gehobenen Polizeivollzugdienst. Danach war er kurzzeitig im Streifendienst beim Polizeirevier Heidelberg-Süd tätig, bevor er 2008 zur Kriminalpolizei in den Kriminaldauerdienst wechselte. Es folgten Stationen beim Innenministerium des Landes sowie der Führungsgruppe der Kriminalpolizei der damaligen Polizeidirektion Heidelberg sowie als Leiter der Führungsgruppe beim Polizeirevier Mannheim-Sandhofen. Nach Abschluss seines Masterstudiums am 01.08.2018 war Weselek Leiter der Kriminalinspektion 7 der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und damit für den Kriminaldauerdienst, die Fahndung, die Datenstation, die zentrale VP-Führung und die zentrale Finanzermittlung verantwortlich. Seit Juni 2019 ist der 40-jährige Kriminaloberrat Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit beim Polizeipräsidium Mannheim. Darüber hinaus leitet er seit dem 01.10.2019 auch die "BAO West" / Aktion #Sichere Neckarstadt.

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Theresa Kern

First Seat IG Klubkultur

Panel 3:
Clubs als Kulturstätten:
Welche Chancen ergeben sich?

Theresa Kern, studierte Geisteswissenschaftlerin und gelernte Veranstaltungskauffrau ist seit über zehn Jahren als Kulturschaffende in der Stuttgarter Kulturszene unterwegs. Neben der Arbeit in unterschiedlichen kulturellen Einrichtungen organisiert sie gemeinsam mit dem Feierabendkollektiv e.V. seit 2019 das Bunter Beton Festival in Stuttgart. Daneben ist sie im Vorstand des Club Kollektiv Stuttgart sowie Gründungsmitglied & 1. Vorsitzende der IG Clubkultur Baden-Württemberg.

Bei weiteren Fragen kannst du uns gerne kontaktieren
Kulturelle Stadtentwicklung | kse@next-mannheim.de

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